Zwei Lüftungsgitter decken eine tiefe Öffnung im Boden ab.
Wir kennen diesen Anblick aus der Stadt, wo sich unter unseren Füßen ein verborgenes Netz aus Tunneln, Rohren und Technikräumen erstreckt. Mit „Hole“ verlagert Gustav Gaston dieses bekannte Element der städtischen Infrastruktur in den Wald und eröffnet damit Raum für Fantasie und Spekulation.
Was verbirgt sich unter dem Gitter? Wohin führt die Öffnung? Welche Geschichten und Zusammenhänge verbergen sich unter der Oberfläche?
Das Werk lädt dazu ein, innezuhalten und die Aufmerksamkeit auf das zu richten, was wir normalerweise nicht sehen. Als Portal zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen weist „Hole“ sowohl in die Erde hinab als auch in die Fantasie hinein. Die Bedeutung des Werks ist nicht festgeschrieben, sondern verändert sich je nach Ort, Jahreszeit und Besucher.
Unterstützt von
15. Juni-Stiftung
Staatliche Kunststiftung
Knud-Højgaard-Stiftung
Vielen Dank an
Københavns Metroselskab
Uldalls Jernstøberi
Triarca
Der Künstler
Gustav Gaston ist bildender Künstler und Absolvent der Königlich Dänischen Kunstakademie (2022) sowie der Pernbys Målarskola in Stockholm (2011–2013).
Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Technologie, Energie, Materialien und Infrastrukturen – oft in Form skulpturaler Untersuchungen jener Systeme und Objekte, die uns umgeben, aber selten wahrgenommen werden.
Gaston hat unter anderem im Rahmen der Art Week 2023 (Bikubenfonden / Protempore.art), im Alta Art Space (SE), in der Kunstsalonen, bei den Danish Design Awards, bei aaaa Nordhavn und in der Kunsthal Charlottenborg ausgestellt.
Im Rahmen von „Ung Samtidskunst“ schuf Gustav Gaston das Werk „Hole“ für Deep Forest Art Land.
Den Künstler ansehen