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Kaja Lahoda ist bildende Künstlerin und schloss 2023 ihr Studium an den Kunstschulen der Königlich Dänischen Kunstakademie ab. Sie ist Teil des Projekts „Ung Samtidskunst – Spor 2: Ortsspezifische Verankerung in der Landschaftsplanung“, in dessen Rahmen sie im Deep Forest Art Land ein Werk im Dialog mit der Landschaft entwickelt. Lahoda erhielt 2024 den Carl-Nielsen- und Anne-Marie-Carl-Nielsen-Talentpreis und hat ihre Werke in Dänemark, Tschechien, Norwegen, der Schweiz und Litauen ausgestellt. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis steht die Begegnung zwischen von Menschen geschaffenen Materialien und den Kräften der Natur.

Geboren: 1994

Zwischen Natur und menschlicher Gestaltung

Kaja Lahoda beschäftigt sich vor allem mit Installationen und Skulpturen, in denen sie Readymades mit organischen Materialien kombiniert und die Beziehung zwischen Mensch und Natur untersucht. Ihre Werke drehen sich um die Zerbrechlichkeit des Menschen, den Wunsch, die Natur zu kontrollieren, und die Barrieren, die wir zwischen uns und der Außenwelt errichtet haben.

Durch verzerrte Alltagsgegenstände lässt sie Organismen, Pflanzen und unerwartete Materialien an Orten wachsen, an denen sie eigentlich nichts zu suchen haben. Regentropfen können auf der Innenseite eines Fensters entstehen, Wände können sich umstülpen, und die Natur dringt in unsere bebaute Umgebung ein. Bei der Materialauswahl arbeitet sie bewusst mit Kontrasten zwischen weichen und harten, natürlichen und industriellen Oberflächen.

In „Deep Forest Art Land“ entwickelt Lahoda ein ortsspezifisches Werk, bei dem von Menschen geschaffene Materialien und Objekte in den Wald gebracht werden und dort langsam durch Wind, Wetter und Vegetation verändert werden. Das Werk untersucht die Begegnung zwischen dem Vertrauten und dem Fremden und lädt dazu ein, über die Geschichte, die Schönheit und die dem Wald innewohnende Unheimlichkeit nachzudenken.

Bildnachweis: Niels Østergaard Munk, Lea Emilie Hansen und Vibe Kilde.

„Spor 2“ von „Ung Samtidskunst“ wird von der Louis-Hansen-Stiftung gefördert.

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