Stella Beling
Stella Beling ist bildende Künstlerin und schloss 2025 ihr Studium an den Kunstschulen der Königlich Dänischen Kunstakademie ab. Sie ist Teil von „Ung Samtidskunst 2.0 – Spur 1: Experimentelle, situationsbezogene Praxis“, in deren Rahmen Künstler ortsspezifische und prozessorientierte Werke entwickeln. Beling hat in Dänemark, Schweden und Deutschland ausgestellt, unter anderem im Augustiana Kunstpark und in der Kunsthal. Ihre Arbeit dreht sich um Skulptur, Fabeln und Verwandlungen, bei denen menschliche und tierische Züge zu poetischen, symbolträchtigen Figuren verschmelzen.
Eine experimentelle Praxis im Wald
Stella Beling arbeitet skulptural mit Beton und Bewehrungsstahl, aus denen sie Wesen mit sowohl menschlichen als auch tierischen Zügen formt. Die Figuren entspringen Fabeln, Metaphern und Erzählungen über Verwandlung und regen zum Nachdenken über Gemütszustände, Lebensübergänge und schwierige Gefühle an.
In Deep Forest Art Land erforscht Beling neue Gussverfahren, bei denen Hohlräume im Boden als Formen dienen. Inspiriert vom polnischen Künstler Władysław Hasior experimentiert sie damit, die Natur zu einem aktiven Teil des Schaffensprozesses werden zu lassen. Das Ergebnis sind organische, halbabstrakte Skulpturen mit Formen, die aus dem Zusammenspiel von Materialien, Landschaft und Zufall entstehen.
Das Projekt entsteht fortlaufend im Wald, wo Besucher zeitweise die Arbeiten verfolgen und den Entstehungsprozess miterleben können, während die Kunstwerke Gestalt annehmen.
Weitere Werke
Bildnachweis: Lea Emilie Hansen & Stella Beling.
„Spor 1“ von „Ung Samtidskunst“ wird von der Obelske Familiefond gefördert.