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Auf halber Strecke liegt das Gotische Viertel. Hier findest du Tische, Bänke, Schutz vor Wind und Regen sowie Platz, um dich während deines Besuchs auszuruhen. Manche essen ihr mitgebrachtes Essen. Andere ruhen sich die Beine aus oder treffen sich auf eine Tasse Kaffee und ein Gespräch. Viele Schulklassen, Familien und Gruppen nutzen diesen Bereich als Treffpunkt.

Im Laufe der Jahre bot dieser Ort den Rahmen für Unterricht, gemeinsame Mahlzeiten, Konzerte, Hochzeiten, Lagerfeuer und Kunsterlebnisse. Doch das Gotische Viertel ist mehr als nur ein Ort zum Verweilen.

Das Gebiet wurde als ein einheitliches künstlerisches Landschaftsbild gestaltet, in dem Architektur, Natur und menschliches Handeln miteinander verschmelzen.

Das Gotische Viertel wurde als einheitliche künstlerische Installation konzipiert, in der Architektur, Landschaft und Natur ein gemeinsames Ganzes bilden.

Hier treffen der gotische Schuppen, die gotische Arkade, der Brunnen, der Kräutergarten und die umliegenden Landschaftsbereiche aufeinander.

Das Gotische Viertel ist nicht als abgeschlossenes Werk gedacht.

Es entstehen ständig neue Verbindungen zwischen Kunst, Landschaft und Aufenthalt, und das Gebiet entwickelt sich im Einklang mit der Natur und den Menschen, die es nutzen.

Wetter, Jahreszeiten, Pflanzen und Wasser tragen dazu bei, das Erlebnis zu prägen.

Hier ist die Natur keine Kulisse für die Kunst, sondern ein aktiver Bestandteil des Ortes.

Eine Ruine – ein Treffpunkt

Der „Gotische Schuppen“ wurde im ersten Jahr von Deep Forest Art Land als Ort der Erholung und der Vermittlung im Wald errichtet.

Gleichzeitig wurde der Schuppen als funktionale Ruine konzipiert – als ein Ort mit fiktiven historischen Wurzeln, der Verbindungen zwischen Natur, Architektur und Zeit herstellen könnte.

Die Inspiration stammt unter anderem aus den Kathedralen der Gotik, in denen die Formen und Strukturen der Natur in eine Architektur umgesetzt wurden, die dem Licht entgegenstrebte.

Heute ist dieses Gebiet einer der meistbesuchten Orte im Deep Forest Art Land.

Ein Gebiet im Wandel

Historische Kathedralen wurden über Generationen hinweg erbaut.

Es kamen neue Räume hinzu, Funktionen änderten sich, und die Gebäude wuchsen im Gleichschritt mit den Menschen, die sie nutzten.

Dieser Gedanke lebt im Gotischen Viertel weiter.

Das Gebiet entwickelt sich schrittweise durch neue Verbindungen zwischen Kunst, Landschaft und Aufenthaltsmöglichkeiten.

Der Wasserstelle, der Kräutergarten, das Lagerfeuer und die umliegenden Landschaftsräume verweisen alle auf die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

Das Areal greift unter anderem die Idee des Gartens als Ort der Pflege, der Besinnung und der Gemeinschaft auf.

Hier stehen Natur und Kultur nicht im Gegensatz zueinander, sondern beeinflussen sich gegenseitig.

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