„Klangbund“ besteht aus einer skulpturalen Partitur, die an einer kleinen Lichtung zwischen großen, moosbewachsenen Fichten platziert ist. Die Partitur fungiert als Diagramm der verschiedenen organischen Materialien, die hier eine Rolle spielen: die langwierige Bewegung der Baumwurzelsysteme, die sich über viele hundert Jahre erstreckt, und die Mikroorganismen in unseren Körpern, die sich ständig erneuern.
Zur Eröffnung des Werks wurde eine Klangperformance aufgeführt, die den Puls und die Bewegung vermittelt, die die Prozesse der Bäume unter der Erde erzeugen – das, was wir normalerweise nicht hören oder nicht beachten.
Foto: Jan Vesala
Der Künstler
Felia Gram-Hanssen ist bildende Künstlerin und arbeitet in Kopenhagen. Ihre künstlerische Praxis umfasst performative und installative Arbeiten, in denen sie die Wechselbeziehungen zwischen Klang, Bild und Bewegung erforscht. Felias Kompositionen sind geprägt von Neugier und Faszination dafür, wie die Klänge, mit denen wir uns umgeben, dazu beitragen, ein komplexeres Bild der Welt zu vermitteln, in der wir leben.
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